18.04.2018

Denis Peisker dankt seinen Wähler*innen

"Der Dank kommt spät aber er kommt von Herzen. Danke an all die Menschen, welche meinen Wahlkampf aktiv unterstützt haben. Und natürlich 3.377 mal danke an die Menschen, die mich gewählt haben!

Erfreulicherweise stieg die Wahlbeteiligung im Vergleich zum Jahr 2012 deutlich an auf knapp 53%. Ich halte das nach wie vor für zu wenig, klar, aber die Richtung stimmt wieder. Vielleicht hat die Entscheidung von r2g, Wählen ab 16 Jahren im Bereich der Kommunalpolitik möglich zu machen, einen Beitrag dazu geleistet. Landes- und Bundespolitik müssen folgen!

Die Veranstaltungen mit den jungen Menschen in dieser Stadt gehören zu meinen ganz persönlichen Highlights der Wahlkampfzeit genau wie die Debattenkultur unter den Kandidaten, die trotz Unterschieden in der Sache stets fair und respektvoll war.

Dass der Kandidat der AfD während der Podiumsdiskussionen kaum den Mund aufgemacht hat, hat dabei sicher auch nicht geschadet. Apropos AfD, die hat sich gegenüber der Bundestagswahl halbiert. Ein schöner Trend, der sich hoffentlich fortsetzt im „Superwahljahr“ 2019.

Positiv betrachtet habe ich mein Ergebnis von 2012 nahezu verdoppelt, den „all time“-Rekord der Grünen, was Oberbürgermeisterwahlen in Jena anbelangt, von Matias Mieth übernommen mit 7,6% . Und klar, Zufriedenheit stellt sich deshalb bei mir nicht ein.

Chapeau, Thomas Nitzsche! Dass er die Stichwahl erreicht, hatten sicher einige Leute für möglich gehalten, aber sicher nicht mit diesem Ergebnis. Eine professionelle Kampagne, großer Einsatz und eine geschickte Netzwerkarbeit und Themensetzung haben es aus meiner Sicht möglich gemacht, dass Potenzial derer, die einen Wechsel an der Stadtspitze wollten, zu einem Großteil abzugreifen. Die Stichwahl verspricht spannend zu werden. Klar ist aber auch, Oberbürgermeister Albrecht Schröter wird den Zweikampf annehmen.

Wahlen sind keine „Belohnungsveranstaltungen“, wenn man wie ich einen Großteil der kontroversesten kommunalpolitischen Diskussionen der letzten fünf Jahre ausgelöst hat gleich gar nicht. Stadtentwicklung erzeugt permanent Diskussionen. Trotz aller Fortschritte in Sachen Kommunikation und Beteiligungsformaten bleiben Themen oft äußerst strittig, 100%-ige Zustimmung zu Projekten ist die Ausnahme. Ich bin mir wahrlich nicht sicher, ob alle Abwägungen und Entscheidungen, die ich in den letzten 5 Jahren getroffen habe, immer richtig waren. Aber getroffen werden mussten sie. Und viele weitere Projekte müssen in den nächsten 6 Jahren auf den Weg gebracht werden.

Das wird eine spannende Zeit, ich freu mich drauf! Weiter gehts!"

 

Quelle: www.denispeisker.de

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